Aktuelles

Formel 1 startet auch 2019 in Deutschland: AvD freut sich wieder der sportliche Ausrichter zu sein

  • Großer Preis von Deutschland im Rennkalender 2019 für 28. Juli eingeplant
  • Vertragsunterzeichnung erfolgt in den kommenden Wochen
  • AvD seit 1926 sportlicher Ausrichter des Großen Preis von Deutschland

Als langjähriger Ausrichter des Großen Preis von Deutschland zeigt sich der Automobilclub von Deutschland (AvD) sehr erfreut und zufrieden, dass es gelungen ist, die lange Tradition des Großen Preis von Deutschland als Lauf zur Formel-1-Weltmeisterschaft auch im kommenden Jahr fortzusetzen. Die 78. Austragung des geschichtsträchtigen Rennens wird erneut auf dem einzigartigen Hockenheimring stattfinden, als Termin sieht der Rennkalender der kommenden Saison Sonntag, den 28. Juli 2019 vor.

Lutz Leif Linden, Geschäftsführer des AvD: „Die fair und vertrauensvoll geführten Verhandlungen waren von dem Willen aller Partner geprägt, die Königsklasse des Motorsports auch künftig in Deutschland an den Start zu bringen. Ich danke allen Beteiligten für ihre Kompromissbereitschaft und zielorientierte Verhandlungsführung. Mein besonderer Dank gilt der Marke Mercedes-Benz, die als Titelsponsor des Großen Preis von Deutschland 2019 in hohem Maße dazu beiträgt, dass die Formel 1 auch im kommenden Jahr den Motorsport-Fans erhalten bleibt. Außerdem danke ich dem Bundesminister für Verkehr und Infrastruktur, Andreas Scheuer, für seinen Zuspruch und seine ideelle Unterstützung.“ Die Unterzeichnung der neuen Verträge steht noch aus, was nach der Veröffentlichung der Renntermine für das Jahr 2019 als rein formaler Akt zu werten ist. Die Vertragspartner planen hierfür einen zeitnahen Termin.

Die Saison 2019 wird 21 Rennläufe rund um den Globus umfassen und am 17. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne starten. Das Saisonfinale wird am 1. Dezember der Große Preis von Abu Dhabi bilden. Ein herausragendes Ereignis wird der 1000. Grand Prix seit dem Beginn der Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 sein, der am 14. April in China ausgetragen wird.

Eine der längsten Erfolgsgeschichten im Motorsport

Schon als 1926 die erste Auflage dieses herausragenden Sportereignisses auf der gerade neu entstandenen AVUS (Berlin) startet, zeichnet der AvD als Veranstalter und sportlicher Ausrichter verantwortlich. Damals noch als Sportwagenrennen ausgeschrieben, zählt das Rennen schon ab 1934 offiziell als Lauf zum Topchampionat des Motorsports: Die spektakulären Einsitzer der Silberpfeil-Ära ringen beim Großen Preis von Deutschland um Punkte für die vom internationalen Automobilsportverband AIACR ausgeschriebene Grand-Prix Europameisterschaft, ab 1951 geht das Ergebnis des Rennens dann in die Wertung der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft ein. Während sich über die Jahre hinweg die Fahrer, die Rennstrecken und das Reglement ändern, garantierte der AvD als zuverlässiger, konstanter Faktor stets eine präzise Organisation der Rahmenbedingungen des Großen Preis von Deutschland und damit die regelkonforme Austragung des sportlichen Wettkampfs.

AvD – MOBILITY & MORE!

Als traditionsreichste automobile Vereinigung in Deutschland bündelt und vertritt der AvD seit 1899 die Interessen der Autofahrer. Mit seiner breiten Palette an Services wie der weltweiten Pannenhilfe, einschließlich einer eigenen Notrufzentrale im Haus, weltweitem Auto- und Reiseschutz, Fahrertrainings und attraktiven Events unterstützt der AvD die Mobilität seiner Mitglieder und fördert die allgemeine Verkehrssicherheit. Das Gründungsmitglied des Automobilweltverbandes FIA betreut seine rund 1,4 Millionen Mitglieder und Kunden ebenso persönlich wie individuell in allen Bereichen der Mobilität und steht für Leidenschaft rund ums Auto.

Quelle: AvD-Presseabteilung

46. AvD-Oldtimer-Grand-Prix: 10. bis 12. August 2018 auf dem Nürburgring

30. April 2018

Das Programm beim AvD-Oldtimer-Grand-Prix 2018 steht fest: Bei der wichtigsten Klassik-Rennveranstaltung auf dem europäischen Kontinent starten vom 10. bis 12. August gleich 15 Rennklassen und Gleichmäßigkeitsprüfungen auf dem Nürburgring. Von den Rennwagen der Vorkriegsjahre bis in den Langstreckensport der jüngsten Vergangenheit wird dabei ein riesiger historischer Bogen aufgespannt. DTM-Boliden und Formel-Rennen, Le-Mans-Legenden der 50er und vieles weiteres mehr gibt es ebenfalls zu entdecken. Selbst Stammgäste dürfen sich auf viele Neuerungen freuen, denn mit dem Porsche Carrera Cup Deutschland startet einer der traditionsreichsten Markenpokale der Welt, der zudem mit der aktuellsten Rennversion eines unvergänglichen Klassikers bestritten wird, dem Porsche 911 GT3 Cup. Nach der Einigung mit den Cup-Organisatoren freuen sich die Veranstalter des AvD-Oldtimer-Grand-Prix nun auf insgesamt drei neue Serien im Programm. Denn bereits im Frühjahr wurden sie mit der britischen Masters Historic Racing-Organisation einig, die neben ihren bekannten FIA-Formel-1- und -Sportwagen-Championaten die „Endurance Legends“ neu und exklusiv in Deutschland präsentiert. Außerdem ist mit der FCD RacingSeries ein Wettbewerb für Ferrari-Challenge- und GT-Fahrzeuge aller Baujahre neu dabei. Der Ticketvorverkauf für das Wochenende hat bereits begonnen.

 

Wer sich seine Karte frühzeitig sichern möchte, kann bis zum 30. Juni 2018 vom attraktiven Frühbucher-Rabatt (20 Prozent Nachlass) profitieren, die Ticket-Hotline ist unter 0180 5311210 (0,14 €/Min. aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.) erreichbar.

 

Alle Preise und Konditionen – auch zu den umfassenden VIP-Arrangements und der Möglichkeit zur Parkplatzreservierung – gibt es auf der Homepage unter www.avd-ogp.de. Für AvD/BAC-Mitglieder gibt es außerdem Sonderkonditionen bei Vorlage der aktuellen Mitgliedskarte!! Weitere Informationen dazu unter www.avd.de/ogp-tickets.

Diesel-Problematik – der AvD nimmt Stellung

AvD: Diskussion um Verkehrsemissionen versachlichen

13.03.2018

 

• Statistische Hochrechnungen belegen keine Gesundheitsschäden

• Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen muss gewahrt bleiben

• AvD fordert zukunftsweisenden Mobilitätsplan

 

Zu den anhaltenden Diskussionen um die direkten Folgen auf die menschliche Gesundheit durch Einwirkung von Stickoxiden und Feinstaub erklärt der Generalsekretär des Automobilclub von Deutschland (AvD), Matthias Braun: „Die Diskussion muss dringend versachlicht werden. Wir rufen alle Interessierten dazu auf, nach vorne zu blicken und integrierte Verkehrskonzepte für eine zukunftsfähige Mobilität zu entwickeln.“

 

Der AvD macht darauf aufmerksam, dass genannte Zahlen über vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herzkreislauferkrankungen, die auf Einwirkungen von Stickoxiden und Feinstaub beruhen sollen, aus statistischen Hochrechnungen abgeleitet werden. Solche sogenannten epidemiologischen Studien, welche die Gefährlichkeit von Fahrzeugemissionen abzuschätzen versuchen, erfassen überdies nicht einzelne Stoffe und Stoffgruppen, wie Stickoxide, getrennt. Schon deshalb kann aber auch nicht ein bestimmter Schadstoff für eine bestimmte Krankheit oder Gesundheitsbeeinträchtigung verantwortlich gemacht werden.

 

Der AvD ruft dazu auf, bei Veröffentlichung solcher Studien immer darauf hinzuweisen, dass die Ergebnisse oder Aussagen auf Schätzungen, Hochrechnungen oder Annahmen beruhen.

 

Darüber hinaus betonen Fachleute, wie der ehemalige Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie, Prof. Köhler, dass die bisherigen Studien allenfalls eine minimale Erhöhung des Gesundheitsrisikos an vielbefahrenen Straßen festgestellt hätten. Die letzte Woche veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes (UBA) rechnet ebenfalls bezogen auf einzelne Personen einen geringen Einfluss hoch. Faktoren, welche die persönliche Lebensführung betreffen, wie etwa Rauchen, Alkohol oder Sport, bleiben außen vor. Dessen ungeachtet zieht das UBA dann aber aus den rein statistischen Hochrechnungen auf größere Populationen unzulässige Schlussfolgerungen zum Gesundheitsrisiko einzelner Menschen – ein Kurzschluss.

 

Laut dem Experten sei auch bisher kein Nachweis dafür erbracht worden, dass Feinstaub in höherer Dosis mehr Schäden verursache als bei niedriger Dosis, zudem fehlten generell Untersuchungen über die Wirkung von Feinstaub im menschlichen Körper.

 

Nach Auffassung des AvD sollte die geschilderte Faktenlage auch bei der vom Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) geforderten Abwägung über in Städten zu treffende Maßnahmen berücksichtigt werden. Das BVerwG hatte bekanntlich gemahnt, bei jeder Anordnung die Verhältnismäßigkeit zu prüfen und zu beachten. Die seit Jahren sinkenden Belastungswerte sprechen nicht dafür, Innenstädte zu sperren. Der AvD fordert zukunftsweisende intelligente Verkehrskonzepte, die den öffentlichen mit dem individuellen Verkehr verknüpfen sowie den Wirtschaftsverkehr berücksichtigt und keine Fahr- oder Denkverbote!

 

Zu den Konzepten gehören in Städten etwa Warentransportsysteme auf elektrischer Basis, die den Lieferverkehr reduzieren, effektive Wechselmöglichkeiten bei Wahl der Verkehrsmittel sowie ein besserer öffentlicher Personenverkehr. Der AvD fordert die neue Bundesregierung auf, zusammen mit dem Deutschen Bundestag und der Expertise interessierter Kreise einen Mobilitätsplan auszuarbeiten, der die individuellen Mobilitätsbedürfnisse von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern besser berücksichtigt.

 

AvD: Blaue Plakette bedeutet puren Bürokratismus

07.03.2018

 

Die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, hat die Einführung von sogar zwei blauen Plaketten gefordert. Hellblau für Fahrzeuge, die Euro 5 mit Nachrüstung erfüllen sowie bereits zugelassene Euro 6 Wagen. Den Wagen mit Euro 6d soll eine dunkelblaue Plakette vorbehalten sein. Je nach Plakettenfarbe müssen dann die Kommunen entscheiden, wem sie Zufahrtsberechtigungen geben, so jedenfalls das Konzept der UBA-Präsidentin.

 

Der Generalsekretär des Automobilclub von Deutschland (AvD) Matthias Braun sagt dazu: „Das sowieso untaugliche Konzept von blauen Plaketten und Einfahrverboten in Städte wird so immer absurder: Das ist Bürokratismus pur. Gebraucht werden intelligente Verkehrskonzepte, die die Interessen von Pendlern und Gewerbe berücksichtigen und keine Verbote, die auf eine Enteignung der Fahrzeugbesitzer hinauslaufen.“

 

Der AvD macht darauf aufmerksam, dass das von der EU vorgegebene Konzept der Luftreinhaltung mit Grenzwerten für bestimmte Luftschadstoffe auf zeitlich gestaffelten Maßnahmen beruht. Für Kraftfahrzeuge bedeutet das eine Absenkung der einzuhaltenden Grenzwerte Schritt für Schritt. Mit jeden neuen Generationen von typgenehmigten und für den Verkehr zugelassenen Fahrzeugen sollten bessere Werte erreicht werden. Die vom Umweltministerium herausgegebenen Statistiken zu den Luftbelastungen belegen den Erfolg dieser Strategie. Auch die in der Diskussion stehenden gemessenen Stickoxidwerte nehmen danach seit langem ab.

 

Mit den in Rede stehenden Verboten wird das EU Konzept rechtswidrig konterkariert. Ältere, nach den damaligen Normen zugelassene Fahrzeuge sollen jetzt Werte einhalten, die vor Jahren noch nicht erreichbar waren. Das läuft nach Ansicht des AvD tatsächlich auf eine Enteignung der Fahrzeugbesitzer hinaus.

 

Der AvD hält die Potentiale der Verbrennungsmotoren, insbesondere des Diesels, in naher Zukunft noch nicht für ausgeschöpft. Dieselmotoren, die die Grenzwerte der neuen Euro 6 Norm einhalten, emittieren so wenige Schadstoffe wie noch keine Motorengeneration zuvor. Ein kompletter Umstieg auf Benzinfahrzeuge führt zudem wieder zu höheren Kohlendioxidemissionen.

 

AvD fordert: Keine Enteignung der Autofahrer

01.03.2018

• Pendler und Wirtschaftsverkehr müssen Bestandsschutz erhalten

• Schadstoffbelastungen gehen seit Jahrzehnten zurück

• AvD fordert Mobilitätsplan von der neuen Bundesregierung

 

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ruft angesichts drohender städtischer Einfahrverbote dazu auf, die Rechte der Autofahrer besser zu schützen. Kein Pendler darf seinen Weg in die Stadt abgeschnitten bekommen. Der Ausschluss von noch jungen Fahrzeugen, die zum Zeitpunkt ihrer Zulassung vor wenigen Jahren alle gültigen Normen erfüllten, läuft bei den zu befürchtenden Wertverlusten auf eine Enteignung hinaus.

 

Im Namen der Verbraucher fordert der AvD, dass die Käufer keinesfalls finanzielle Nachteile erleiden oder sonst belastet werden dürfen. Keinem, dem glaubhaft gemacht wurde, ein Fahrzeug zu kaufen, das geltende Grenzwerte und Umweltnormen auch in der Zukunft erfüllt, darf ein Schaden entstehen! Der Besitzer muss sich vielmehr auf einen „Bestandsschutz“ berufen dürfen.

 

Die Anliegen und Sorgen von Millionen von kraftfahrenden Pendlern und des Wirtschaftsverkehrs werden mit solchen Verboten ignoriert. Gerade die Mobilitätsbedürfnisse des wirtschaftlichen und gewerblichen Verkehrs sind essentiell für die Zukunft des Landes und dürfen nicht durch untaugliche Beschränkungen beeinträchtigt werden.

 

Der AvD geht davon aus, dass die Belastungen durch Stickoxide (und auch Feinstaub) schon seit Jahrzehnten zurückgehen. Laut Umweltbundesamt nimmt der Ausstoß von Stickoxiden seit 1990 beständig von damals 2900 Kilotonnen auf 1190 Kilotonnen 2015 ab. Die Art der Messungen in den Städten ist zudem punktuell und lässt keinen Rückschluss auf eine größere Region zu. Schon 200 m von den Messpunkten entfernt sind die Messwerte nicht vergleichbar. Solche Worst-case-Messpunkte dürfen nicht allein als Maßstab genommen werden.

 

Dies vorausgesetzt ist es unverhältnismäßig, ganze Innenstädte im Zugang für Autos zu beeinträchtigen, obwohl diese Städte in ihrer Gesamtheit unbeeinträchtigt sind. Das gilt nach Auffassung des AvD auch für die jetzt diskutierte blaue Plakette, die zur Kennzeichnung „sauberer“ Fahrzeuge dienen soll. Dabei ist auch zu bedenken, dass die durch die Euronormen verschärften Emissionsgrenzwerte im zugelassenen Fahrzeugbestand weiter für kontinuierlich sinkenden Schadstoffausstoß sorgen werden. Auch das Bundesverwaltungsgericht hat der Stadt Stuttgart aufgegeben, nicht vor dem 1. September 2019 Fahrverbote zu verhängen – bei ständiger Prüfung der Schadstoffbelastung an den kritischen Messpunkten.

 

AvD Generalsekretär Matthias Braun: „Der AvD fordert von der künftigen Bundesregierung einen Schutz der Autofahrer vor finanziellen und sonstigen Belastungen. Das Aussitzen durch die Politik darf nicht auf Kosten der Millionen von Pendlern und dem Wirtschaftsverkehr gehen. Der AvD fordert von der neuen Bundesregierung einen Mobilitätsplan 2030 mit einem ganzheitlichen Verkehrskonzept, welches Rücksicht auf die Arbeitsplätze in Deutschland nimmt.“

26.02.2018 – Die neue AvD App ist da!

Täglicher Mehrwert garantiert!

 

Eine App, in welcher Sie medizinische Notfalldaten hinterlegen, einen Notruf absetzen oder Ihrem AvD eine Panne melden – das war der Funktionsumfang der bisherigen AvD Pannenhilfe-App. Um Ihnen eine App mit täglichem Nutzwert zur Verfügung zu stellen, haben wir die App für Sie um eine Reihe neuer Anwendungen erweitert: Damit wird die neue AvD App zum nützlichen Begleiter – Tag für Tag.

 

Grundeinstellungen

Als Mitglied können Sie bis zu fünf Fahrzeuge hinterlegen (Nichtmitglieder können ein Fahrzeug hinterlegen). Im Pannenfall wählen Sie einfach das entsprechende Fahrzeug aus und müssen keine weiteren Daten hierzu mehr erfassen. In der aktuellen Version können neben Pkw nun auch Krafträder hinterlegt werden. Um Ihnen die Eingabe der Daten zu erleichtern, können Sie Hersteller und Fahrzeugtypen entweder aus einer einfachen Fahrzeugliste wählen. Alternativ geben Sie die zugehörige Hersteller- und Typschlüsselnummer ein. Übrigens: Ihre Fahrzeugdaten werden in der App hinterlegt – die Daten werden nur im Pannenfall an ihren AvD übermittelt. Somit ist der Datenschutz für Sie gewährleistet!

Als nützliche Zusatzfunktion verfügt die neue AvD App auch über eine Tankstellensuche mit aktueller Benzinpreisanzeige (siehe weiter unten im Text). In den Einstellungen können Sie ihre bevorzugte Kraftstoffart sowie den Mineralölkonzern einstellen, sodass die Tankstellensuche nach Ihren Wünschen eingegrenzt wird.

 

Unfallbericht

Über die Funktion „Unfall“ haben Sie die Möglichkeit, einen Unfallschaden vor Ort zu protokollieren: Sie können den Unfallort, die Schadenart, beteiligte Personen (Unfallgegner), gegnerische Versicherungen, Zeugen sowie die am Unfall beteiligten Fahrzeuge erfassen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, eine Unfallskizze und Fotos anzufertigen. Das fertige Protokoll können Sie an Ihren AvD übermitteln. Dieser lässt Ihnen – auf Wunsch – die erforderliche Unfallhilfe vor Ort zukommen. Nach der Datenübermittlung können Sie sich das Unfallprotokoll mit Skizze und Bildern an eine Wunsch-E-Mail-Adresse senden.

 

Bußgeldrechner

Über den Button „Bußgeldrechner“ werden Sie aus der App direkt auf den Bußgeldrechner der AvD Webseite weitergeleitet. Hier können Sie unter einer Vielzahl von Verkehrsverstößen auswählen, die zugehörigen Eckdaten eingeben und erhalten eine (unverbindliche) Auskunft über das zu erwartende Bußgeld, gegebenenfalls zusätzlich anfallende Punkte und Fahrverbote. Der Bußgeldrechner bietet hierbei auch die Möglichkeit, zwischen Vergehen mittels Pkw oder Lkw zu unterscheiden, standardisierte Messtoleranzen anzurechnen und Probezeitregelungen zu berücksichtigen.

 

Ihr AvD Vertrauensrechtsanwalt

Sie benötigen einen Verkehrsrechtsanwalt? Mit der AvD App kein Problem! Über die Anwaltssuche werden Ihnen die AvD Vertrauensrechtsanwälte passend zu Ihrem Standort angezeigt. Sie können per Klick auf einen geeigneten AvD Vertrauensrechtsanwalt zugreifen: Sie erhalten die Anschrift, die Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse, um den Anwalt zu kontaktieren. Ferner können Sie auch hier die Navigation zum Anwalt starten (erfordert ein Navigationsprogramm auf dem Endgerät).

 

Tankstellen- und Benzinpreissuche

Über die Tankstellensuche stellt die AvD App schnell und unkompliziert alle verfügbaren Tankstellen im Umkreis von 25 km auf einer Landkarte dar. Eine Liste zeigt die aktuellen Preise und die jeweilige Entfernung an. Von hier aus können Sie per Klick Detaildaten zur jeweiligen Tankstelle aufrufen und die Navigation zum gewünschten Ziel starten (erfordert ein Navigationsprogramm auf dem Endgerät).

Haben Sie in den Grundeinstellungen bereits eine Vorauswahl der bevorzugten Kraftstoffart und / oder des Mineralölkonzerns getroffen, wird die Tankstellen- und Benzinpreissuche automatisch auf Ihre individuelle Auswahl eingeschränkt.

 

News

Unter der Rubrik „News“ rufen Sie stets aktuelle Informationen rund um Ihren AvD ab: So werden Ihnen die aktuellen AvD Vorteilsschecks angeboten, das E-Paper „Motor & Reisen“ in der jeweils aktuellen Ausgabe sowie wichtige News rund um das Thema Verkehrsrecht. Mit dieser neuen Rubrik in der AvD App bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

www.avd.de/pannenhilfe-app

 

(Quelle: AvD-News)

 

01.02.2018 – AvD Pannenstatistik 2017 benennt Fehlerursachen

• Motorprobleme, Elektrikstörungen sowie Defekte an Fahrwerk häufig

• Autofahrer sollten Batterien und Reifen regelmäßig überprüfen

• AvD Notrufzentrale hilft

Die von der AvD Fachabteilung für das Jahr 2017 vorgelegte Statistik weist einige Schwerpunkte bei den Pannenursachen auf. Rang 1 mit knapp 23 Prozent nehmen Motorprobleme ein, gefolgt von Elektrikstörungen mit rund 18 Prozent sowie Defekten an Lenkung, Fahrwerk und Bremsen, die mit mehr als 13 Prozent für das Liegenbleiben von Fahrzeugen verantwortlich sind.

Bei den „Besonderen Vorkommnissen“ ist jeder zehnte Hilferuf auf falsche Betankung zurückzuführen. Auch die kurze Kälteperiode im letzten Jahr lässt sich speziell bei Dieselfahrzeugen mit Problemen bei der Kraftstoffzufuhr aus den Zahlen ablesen.

 

Warnleuchten beachten

Der AvD ruft angesichts der Gesamtbefunde die Autofahrer dazu auf, ihre Fahrzeuge regelmäßig zu warten. Schon regelmäßige Kontrolle der Füllstände von Betriebsmitteln wie Öl und Kühlflüssigkeit hilft. Wer mit fremden Fahrzeugen unterwegs ist, etwa in Mietwagen und Firmenfahrzeugen, kann teure Folgeschäden nach Falschbetankung durch kurzen Blick in den Tankdeckel vermeiden. Dort ist der richtige Kraftstoff auf einem Aufkleber vermerkt. Autofahrer sollten auch auf keinen Fall die Warnanzeigen im Armaturenbrett ignorieren, die sie ebenfalls vor Pannen bewahren könnten.

Die gelbe Motorwarnleuchte kann z. B. auf Leistungsverlust (2,7 Prozent der Pannen im Bereich Motor) hinweisen, der auch auf Marderbiss beruhen könnte (immerhin zehn Prozent bei den „Besonderen Vorkommnissen“). Bitte in einem solchen Fall die AvD Notrufzentrale informieren.

 

Batterien regelmäßig aufladen

Unter der Rubrik „Elektrik“ sind auch Probleme mit der Stromversorgung und der Zündung zusammengefasst. Glücklicherweise ist die Fahrzeugelektrik insgesamt sehr zuverlässig, als benannte Ursache machen diese Fehler wenige Prozent aller Fälle aus. Kraftfahrer sollten aber der Batterie im Fahrzeug nach den Ergebnissen der AvD Pannenstatistik mehr Aufmerksamkeit widmen. Aufgrund der zunehmenden Elektronik in den Fahrzeugen ist die regelmäßige Beanspruchung höher und Minustemperaturen machen den Akkus ebenfalls zu schaffen. Das kann auch Ärger mit den Schließsystemen samt Wegfahrsperre verursachen, allerdings trat das nur bei verhältnismäßig wenigen Einsätzen auf (2,7 Prozent der Fälle im Bereich Elektrik). Der AvD rät, die Spannung der Batterien regelmäßig zu messen und bei Bedarf aufzuladen. Beim Kauf sollte man danach fragen, wie lange sie bereits gelagert wurde, eine Aufladung in dieser Zeit findet meist nicht statt.

 

Reifendruck kontrollieren

Die AvD Statistik benennt Schäden an Felgen und Reifen als vergleichsweise häufig vorkommende Ursache (zusammen rund sieben Prozent in der Kategorie Fahrwerk). Der AvD empfiehlt deshalb dringend, den Reifenluftdruck spätestens alle 2 Wochen zu überprüfen. Bei Reifen-Druckverlust bitte sofort an den Rand fahren und anhalten. Kontrollieren, bei Defekt Ersatzrad aufziehen oder „Tyre Kits“ nutzen. Im Zweifel immer den AvD Notruf informieren und sich helfen lassen.

Der AvD hat auf seiner Homepage einige Tipps zum Thema Reifen für Sie zusammengestellt:

Tipps zum Thema Reifen


Auch Kupplungsschäden kommen leider immer wieder vor. Neben dem Verschleiß ist vereinzelt auch falscher Umgang die Ursache der Panne. Da Kupplungen Verschleißteile sind, hilft längerfristig regelmäßige Wartung und rechtzeitiger Austausch. Die Wartungsintervalle sind meist in den Serviceunterlagen des Herstellers angegeben.

„Viele Pannen ließen sich durch mehr Aufmerksamkeit für das eigene Fahrzeug vermeiden“, so AvD Leiter Fahrzeugtechnik Stefan Schlesinger. „Motor, Elektrik und Reifen sollten regelmäßig kontrolliert und gewartet werden.“

Die AvD-Notrufzentrale ist rund um die Uhr unter der Nummer 0800 9909909 erreichbar.

 

(Quelle: AvD-News 02/18)

 

23.08.2017 – Studie Automobilclubs | Qualitätsurteil „sehr gut“ für den AvD

Auch in einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität, das im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv zehn Automobilclubs getestet hat, war der AvD wieder einer der Besten: Er bietet die besten Konditionen und erhielt als eine von zwei Organisationen das Qualitätsurteil „sehr gut“!

Lesen Sie mehr zu der Studie hier

Frankfurt am Main, 13. Juni 2017 - Erfolgreiches Jahr 2016

Zur 68. Jahreshauptversammlung des „Automobilclub von Deutschland“ (AvD) trafen sich am Wochenende in Frankfurt mehr als 120 Delegierte, um über Gegenwart und Zukunft des traditionsreichsten deutschen Automobilclubs zu beraten.

AvD Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein begrüßte die Anwesenden zum ersten Mal im neuerbauten AvD Haus, der „G 237“ (Goldsteinstraße 237), wie der Arbeitstitel des Projektes lautet. Er lobte ausdrücklich alle am Bau Beteiligten, ob intern oder extern, für die großartige Umsetzung und betonte, dass man innerhalb des angesetzten Budgets geblieben sei.

Fürst Löwenstein sprach den Mitarbeitern des AvD seinen Dank für die Mithilfe bei den Umzugsarbeiten und für den Einsatz zum Erfolg des AvD im abgelaufenen Geschäftsjahr aus. Die Ausrichtung des AvD zu einem Mobilitätsclub der Zukunft wird nahtlos fortgesetzt und intensiviert.

Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, richtete ein Grußwort an die Delegierten des AvD. Makkabi Deutschland ist der Dachverband der jüdischen Turn- und Sportvereine in Deutschland und wurde bereits 1903 gegründet, ist also nur unwesentlich jünger als der AvD. Er berichtete über den „Ride4 Solidarity“: In der jetzigen Woche findet eine Motorradfahrt von London und Berlin nach Tel Aviv zur diesjährigen Makkabiah statt, die auf ihrem deutschen Teil über Köln, Frankfurt, Prichsenstadt und München vom AvD und einigen seiner Ortsclubs intensiv unterstützt wird.

Die Makkabiah ist die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt und beginnt am 06. Juli 2017 mit über 10.000 jüdischen Sportlern in Jerusalem. Meyer bedankte sich für die Unterstützung, die der AvD zugunsten der Tour leistet und wies auf die jüdischen Persönlichkeiten hin, die den AvD mit prägten. Wichtig sei ein solches Engagement als Zeichen für ein aktives Eintreten gegen Antisemitismus und Diskriminierung. Er betonte, dass er als Präsident die Verantwortung eines Dachverbandes für seine Mitgliedsclubs als Herausforderung ansehe, eine solche positive Entwicklung voranzutreiben.

In den konstruktiven Sitzungen der Jahreshauptversammlung konnten Präsidium und Geschäftsführung den Delegierten über ein sehr erfolgreiches Jahr 2016 in Bezug auf die Mitgliedergewinnung und Assistance berichten und präsentieren, wie der Club diesen Weg auch in 2017 fortsetzen wird. Das sehr erfreuliche Jahresergebnis 2016 ist Beleg für das solide Wirtschaften des AvD. Somit steht die Ampel für den Automobilclub von Deutschland auf Grün!

Mit den Wahlen zum Präsidium zeigt sich eindrucksvoll die Kontinuität der Arbeit innerhalb des Clubs. Eine Neubesetzung zeigt, dass noch intensiver auf die bevorstehenden Anforderungen an die individuelle Mobilität eingegangen wird.

Der AvD-Vizepräsident für Touristik und Vertrieb, Gebhard Sanne, und der AvD-Vize für Sport und Jugend, Volker Strycek, wurden ebenso jeweils mit großen Mehrheiten wiedergewählt wie der Vorstand des AvD-Hauptausschusses unter Leitung von Reinhard Dötzer als Vorsitzender - Fritz Hakelberg-Pekol als stellvertretender Vorsitzender sowie Florian Märtens als neuer Schriftführer engagieren sich in diesen Funktionen ebenfalls für die Belange des AvD.

Neu ins Präsidium wählten die Delegierten den Verleger Franz-Christoph Heel auf die vakante Position des Vizepräsidenten für „Marketing“. „Als Verleger muss man sich jedes Jahr zu sechzig Prozent neu erfinden“ sagt Heel. Der Oldtimer-Liebhaber will mit seiner im Verlagsgeschäft erprobten Kreativität das Engagement hinsichtlich der Außendarstellung des AvD unterstützen und prägen.

Mit der sehr stimmungsvollen Versammlung im Neubau in Niederrad will der AvD den nächsthöheren Gang in Richtung Zukunft einlegen. Der AvD setzt den Blinker links und wechselt auf die Überholspur!

Der 1899 als Deutscher Automobilclub DAC gegründete AvD ist als traditionsreichster Automobilclub hierzulande Mitbegründer des Weltverbandes FIA (seit 1904) und von Anbeginn maßgeblich für Verkehrssicherheit, Tourismus und Sport engagiert. Er vertritt die Belange von 1,4 Millionen Mitgliedern und Kunden in allen Bereichen der Mobilität. Der AvD – Pannenhilfe überall!

Für Rückfragen steht Ihnen die AvD Presseabteilung unter der Telefonnummer 069-6606-368 zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

AUTOMOBILCLUB VON DEUTSCHLAND e.V. – AvD –

– Unternehmenskommunikation / Presse –

Goldsteinstraße 237

60528 Frankfurt am Main

29.03.2017 - Expertengespräch zum automatisierten Fahren

Minister Peter Hauk MdL:

Das automatisierte Fahren wird eine Herausforderung für die Automobilindustrie, aber auch eine tolle Chance für die Verbraucher

Expertengespräch mit Minister Hauk in Stuttgart bringt interessante Erkenntnisse

 

„Ob Anti-Blockier-System, Tempomat oder Einparkhilfe, automatisierte Systeme zur Fahrassistenz unterstützen die Fahrerinnen und Fahrer in modernen Kraftfahrzeugen. Wenn Fahrer Aufgaben im Fahrzeug an automatisierte Systeme abgeben, muss dies auf einer sicheren Rechtsgrundlage beruhen. Aus Verbrauchersicht muss es insbesondere für Fahrer und Halter, aber auch für Hersteller und Versicherer Rechtssicherheit geben“, sagte der Minister für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am Dienstag (28. März) in Stuttgart. Im Rahmen des von Verbraucherminister Hauk initiierten Gesprächs mit Vertretern von Autoherstellern, Zuliefererfirmen, Versicherungsunternehmen sowie Automobil- und Verbraucherverbänden zum automatisierten Fahren fand ein reger Austausch zu den aktuellen Chancen und Herausforderungen dieses kontroversen Themenfelds statt.

Die Autoindustrie kündigt für die Zukunft einen noch höheren Automatisierungsgrad der Systeme und eine Zunahme des Einsatzes von teil- oder hochautomatisierten Assistenzsystemen sowohl in alltäglichen als auch in speziellen Situationen im Straßenverkehr an. Dadurch wird das automatisierte Fahren in der Öffentlichkeit immer mehr an Bedeutung gewinnen und beschäftigt im Automobilland Baden-Württemberg natürlich auch den Verbraucherschutz.

„Vor dem Hintergrund des jüngsten Entwurfs der Bundesregierung zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes, der erste Regelungen zur rechtssicheren Nutzung von automatisierten Fahrsystemen enthält, ist es wichtig, die Stimmen aller Beteiligten zu hören. Deshalb ist mir der konstruktive Dialog zwischen Hersteller- und Nutzerseite sowie den Versicherern und der Politik insbesondere zu Fragen der Datensicherheit, Haftung und Versicherung ein äußerst wichtiges Anliegen“, betonte der Minister. So könnten Fakten und Positionen direkt und ungefiltert ausgetauscht werden, wovon letztlich alle profitieren. "Auch für die Verbraucherpolitik können sich wichtige Impulse ergeben“, so Hauk.

Hintergrundinformation:

Der Einladung zum Expertengespräch waren Vertreter von Audi, Bosch, dem Verband der Automobilindustrie (VDA), dem Fraunhofer IAO Institut, ADAC, Verkehrsclub Deutschland (VCD), Automobilclub von Deutschland e. V. (AvD), Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gefolgt.

Der Vorsitzende des Badischen Automobilclubs, Gerd Stracke, hat für den AvD an diesem Gespräch teilgenommen und die Interessen der Mitglieder vertreten.

Weitere Informationen zum Thema Verbraucherschutz finden Sie unter www.mlr.baden-wuerttemberg.de

Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

 

 

10.03.2017 - In 120 Minuten das Auto frühjahrsfit machen

• Der AvD gibt Tipps für die richtige Pflege

• Waschanlage zur Grundreinigung nutzen

• Betriebsmittel kontrollieren und Kofferraum „entrümpeln“

 

Der Frühjahrputz für das Auto ist zur Bestandsaufnahme und zur Grundreinigung nach dem Winter wichtig, muss aber nicht so lange dauern, wie oft befürchtet. Der AvD zeigt auf, wie man das Auto in nur zwei Stunden fit für das Frühjahr machen kann.

Autoputzen findet schon lange nicht mehr mit dem Gartenschlauch im Vorgarten statt. Die Grundreinigung vor dem Frühjahrsputz macht man in der Waschanlage.

1. Tipp: Nehmen Sie einen Eimer samt weichem Schwamm, Auto-Shampoo, Küchen-Schwammtuch und Fensterleder sowie eine Rolle Küchenkrepp-Papier mit.

2. Tipp: Nutzen Sie das Vorreinigen mit der Sprühlanze vor der Waschanlage dazu, um den Schmutz einzuweichen. Ist diese Möglichkeit zur Vorreinigung einmal nicht vorhanden, kann der Wagen vor dem Beginn des Waschprogramms mit Wasser aus einem Eimer oberflächlich nass gemacht werden.

In der Waschanlage sollte ein Programm gewählt werden, das den Unterboden mit einbezieht und das Auto am Ende mit einen Wachsfilm überzieht. Sofort nach der Ausfahrt aus der Waschanlage abseits parken, alle Türen und Hauben öffnen und das Auto nachtrocknen sowie die Türeinstiege säubern. Holen Sie, wenn möglich, einen Eimer Wasser, geben etwas Auto-Shampoo hinein und waschen die von der Waschanlage nicht erreichten Partien – zum Beispiel die Bereiche unterhalb der Türgriffe – mit dem Schwamm nach. Im Anschluss einfach mit dem Küchen-Schwammtuch nachwischen.

3. Tipp: Feuchten Sie etwas Küchenkrepp an und reiben Sie unter dauerndem Wenden des Papiers alle Gummidichtungen ab. Später, im Anschluss an das Trocknen, sollten diese mit Gummipflege nachbehandelt werden, damit sie elastisch bleiben.

Fahren Sie nach dieser Reinigung zum Saugen, öffnen Sie alle Türen und entfernen Sie Fußmatten und Teppiche. Jetzt kann auch eine kleine Suchaktion nach verlorenen Dingen unter den Sitzen gestartet werden. Saugen Sie zuerst die Polster und danach den Innenraum aus. Anschließend können die draußen verteilten Matten und Teppiche behandelt und alles wieder im Auto verstaut werden.

Alle Glasflächen können mit handelsüblichem Fensterreiniger behandelt werden. Hierbei gilt es Vorsicht walten zu lassen: Diese alkoholhaltigen Reiniger keinesfalls für Kunststoff und Plexiglas oder gar den Lack nutzen. Besonderes Augenmerk sollte der Frontscheibe gelten. Reinigen Sie diese besonders genau und wischen sie mit einem Papiertuch nach. Dabei können auch die Scheibenwischer einer kritischen Prüfung unterzogen werden.

Für alle Kunststoff-Flächen – ob innen oder außen – gibt es spezielle Reiniger und Putztücher, die Oberflächen gleichzeitig auffrischen und pflegen.

4. Tipp: Beim Kauf von Kunststoffreinigern unbedingt darauf achten, ob die Mittel Glanz erzeugen, der vielfach nicht gewünscht ist. Bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte man die Reinigung mehrmals wiederholen.

Legen Sie zwischendurch eine Runde Technik ein: Motoröl- und Kühlmittelstand kontrollieren, ebenfalls nach den Treibriemen sehen und den Wischwasserbehälter mit entsprechendem Waschzusatz auffüllen.

Wichtig: Eine Motorwäsche ist auf Plätzen ohne Ölabscheider verboten!

Kontrollieren Sie den Luftdruck der Reifen, und vereinbaren Sie einen Termin zum Wechsel auf Sommerreifen machen. Das Prüfen des Luftdrucks ist ganz besonders bei Fahrzeugen wie Youngtimern und Oldtimern, die im Winter lange unbenutzt gestanden haben, dringend erforderlich.

Lederpolster sollte man vor dem Sommer mit geeigneten Pflegemitteln behandeln, die es weich und geschmeidig halten. Solche Mittel gibt es auch im Reitbedarf zur Sattelpflege. Ihr Vorteil: Sie färben nicht auf die Bekleidung ab.

5. Tipp: Nutzen Sie den raschen Frühjahrsputz, um das Auto zu „entrümpeln“ und auch den Kofferraum aufzuräumen. Denn Mehrgewicht führt zu Mehrverbrauch.

Nach dieser schnellen und gründlichen Reinigung bleibt noch Zeit, nach kleinen Lackschäden zu suchen, die man mit einem Lackstift austupfen kann. Die einzelnen Stellen mit einem Wattestäbchen mit Azeton (Nagellackentferner) entfetten, kurz trocknen lassen und dann lackieren.

Die reparierten Stellen werden später im Rahmen einer Behandlung des Autos mit Lackreiniger und Hartwachs wieder konserviert. Für die intensive Lackpflege sollte man aber weitere drei Stunden einkalkulieren.

 

(Quelle: AvD-News 03-17)

 

08.11.2016 - Veranstaltung „Automobil und Verkehr – heute und morgen“

Rund um das Themenfeld Verkehr stehen in den kommenden Jahren große Herausforderungen an, seien es das Autonome Fahren, die dazugehörigen Assistenzsysteme, die sanierungsbedürftige Verkehrsinfrastruktur oder die daraus resultierenden Stauprobleme. Dies diskutierten die Teilnehmer der Veranstaltung „Automobil und Verkehr – heute und morgen“ am 08.11.2016 im IHK-Haus der Wirtschaft in Karlsruhe, zu welcher der IHK-Handelsvermittlerausschuss, der IHK-Verkehrsausschuss und der Badische Automobilclub im AvD e.V. gemeinsam einluden. 

In seiner Begrüßung warf der IHK-Vizepräsident, Gerd Stracke, auch gleich die Frage auf, um die es während der kommenden zwei Stunden gehen sollte. „Wie wird die Mobilität der Zukunft aussehen?“ fragte er mit einem Blick in die Runde. Die hochkarätigen Referenten betrachteten dies aus unterschiedlichen Blickwinkeln. In jeder Hinsicht würden Assistenzsysteme zukünftig einen wachsenden Einfluss ausüben, so Professor Gauterin, Leiter des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik am KIT. Diese würden den Menschen in Situationen entlasten, die er nicht beherrschen könne. In der Logistik, so pflichtete der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Michael Weiße, bei, seien diese Assistenzsysteme heute schon vielfach Realität. Professor Gauterin wies dabei auf den Wandel der Randbedingungen hin. Seien Assistenzsysteme früher vor allem zur Verbesserung der Sicherheit entwickelt worden, helfen heutige und besonders künftige Assistenzsysteme verstärkt bei der Optimierung des Verkehrsgeschehens. Das Autonome Fahren werde hier somit Verbesserungen bringen. 

Auch für Kay Nehm, den Generalbundesanwalt a. D. und Präsidenten des Deutschen Verkehrsgerichtstages, liegt im Autonomen Fahren die Antwort auf die Bewältigung des Verkehrs von Morgen. In diesem Zusammenhang betonte er nicht zuletzt den ethischen Aspekt. „Leben darf nicht gegen Leben aufgewogen werden“ so Nehm. Es gelte, Systeme so zu programmieren, dass diese Unfälle um jeden Preis vermieden werden. Auch Joachim Zwirner, Leiter des Referats Verkehr beim Polizeipräsidium Karlsruhe, hob den Aspekt der Sicherheit im Verkehr hervor. Drei Dinge seien diesbezüglich von Relevanz: Sichere Autos, sichere Fahrer und sichere Straßen.

 

Positives Fazit

Alle Teilnehmer und Referenten waren sich darin einig: Um die Mobilität der Zukunft zu gewährleisten, bedarf es einer Zusammenarbeit aller Akteure. Gerade aus rechtlicher Sicht seien noch eine Vielzahl an Fragen zu klären, so der Tenor der anschließenden Podiumsdiskussion. Nicht zuletzt das Testfeld Autonomes Fahren in der Region Karlsruhe werde hier jedoch in jeder Hinsicht Fortschritte bringen, so das abschließende Statement des IHK-Vizepräsidenten, Gerd Stracke.

Quelle: IHK Karlsruhe

01.10.16 - Einweihung der Jugendverkehrsschule Ettlingen

Was lange währt, wird endlich gut….

Seit dem Sommer 2012 reiften die Pläne für eine stationäre Jugendverkehrsschule in Ettlingen, angeregt durch die Verkehrswacht Karlsruhe und unterstützt durch das Polizeipräsidium, das DRK Ettlingen und die Kommunale Verwaltung. Durch die Aktivität und „Überzeugungsarbeit“ von Bürgermeister Thomas Fedrow konnte der größte Teil der Gesamtkosten in Höhe von 360.000,00 € durch Spenden und Zuwendungen von Firmen und Organisationen finanziert werden. Zu den sogenannten „Premiumpartnern“ zählt auch der BAC/AvD, der das Projekt – wie bereits berichtet – mit einer Spende in Höhe von 3.000,00 € unterstützt hat.  

Am 30.09.2016 war nun die Eröffnung der neuen Jugendverkehrsschule, in der jetzt Schüler der 4. Grundschulklassen aus Ettlingen und weiteren Gemeinden des südlichen Landkreises Karlsruhe das Radfahren in Theorie und Praxis unter realen Verkehrsverhältnissen erlernen werden.

Geplant ist zudem, auch Kurse für Senioren anzubieten, um deren Wissen im Verkehr aufzufrischen und z.B. das Fahren mit E-Bikes zu trainieren.

Eine rundum gute Sache also, die hier durch den BAC/AvD mit gefördert wurde!  

12.06.2016 Jahreshauptversammlung - AvD stellt sich der digitalen Mobilität

Das AvD Präsidium

  • Ludwig Fürst zu Löwenstein für weitere vier Jahre als AvD Präsident bestätigt
  • Dr. Uwe Dreyer zum Vizepräsidenten für den Aufgabenbereich "Controlling" gewählt
  • Sehr erfreuliches Jahresergebnis 2015 - der Club ist für die Zukunft gut aufgestellt

Die 67. Jahreshauptversammlung des Automobilclubs von Deutschland (AvD) stand ganz im Zeichen der Thematik "Automatisiertes Fahren". Nahe Frankfurt trafen sich mehr als 120 Delegierte des AvD, um über Gegenwart und Zukunft des traditionsreichsten deutschen Automobilclubs zu beraten und den Service des Clubs auf die mobile Zukunft auszurichten.

Anlässlich der Hauptversammlung standen turnusgemäß einzelne Mitglieder des ehrenamtlich tätigen Präsidiums zur Wahl.

Der bisherige AvD Präsident Ludwig Fürst zu Löwenstein wurde dabei mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt, um die in seiner ersten Amtszeit eingeleitete Neuausrichtung des AvD zu einem Mobilitätsclub der Zukunft nahtlos fortsetzen und intensivieren zu können. Signifikantes Zeichen für die Zukunftsorientierung des Automobilclubs ist dabei auch der Bau des neuen AvD Hauses in der Goldsteinstraße 237, den der AvD Präsident begleitet und gestaltet.

Seit Juni 2012 ist Ludwig Fürst zu Löwenstein Präsident des Automobilclubs von Deutschland (AvD). Und da er, eigenen Angaben zufolge, keiner ist, "der nur nett zusieht und repräsentiert", hat er mit dieser Aufgabe an ein bis zwei Tagen in der Woche gänzlich zu tun. Nach seiner Wiederwahl kann der AvD Präsident nun alle Projekte, die er in seiner ersten, vierjährigen Amtszeit begonnen hat, fortführen und dem Club den Weg in die Zukunft ebnen. Neben seiner Tätigkeit im AvD zählt er darüber hinaus auch zu den Mitgliedern des FIA Region 1 Management Council, dem Direktionsrat des Weltverbandes Fédération Internationale de l'Automobile.

Der AvD Vizepräsident "Klassik, Finanzen", Franz Graf zu Ortenburg, der Vizepräsident "Recht und Verkehr", Rechtsanwalt Rolf W. Menzel und der Vizepräsident "Marketing", Alexander Mrozek, wurden jeweils ebenso mit großen Mehrheiten wiedergewählt.

In das Amt des AvD Vizepräsidenten "Controlling" wurde mit hoher Zustimmung Dr. Uwe Dreyer gewählt. Er tritt die Nachfolge von Peter A. Verloop an, der nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung stand. Die Steuerung eines Unternehmens ist Peter A. Verloop als ehemals langjährigem und erfolgreichem Geschäftsführer der Suzuki Auto Deutschland GmbH sowie bis zum Jahr 2004 als Chairman der Suzuki International Europe GmbH immer eine willkommene Aufgabe gewesen. Peter A. Verloop hat seinen Tätigkeitsbereich innerhalb des AvD mit hoher Sachkompetenz und ausgeprägtem Engagement zum Wohle des Clubs ausgeübt. Seine große Leidenschaft gilt den historischen Automobilen, denen er sich nun verstärkt widmen wird. Peter A. Verloop ist darüber hinaus seit den Gründungstagen Vizepräsident des AvD Traditionsclubs "Kaiserlicher Automobil-Club". Der AvD ist Peter A. Verloop zu großem Dank verpflichtet.

Das siebenköpfige Gremium komplettieren die Vizepräsidenten Volker Strycek für den Bereich "Sport, Jugend" sowie Gebhard Sanne für den Bereich "Touristik, Vertrieb".

Die bereits vor einigen Jahren eingeleitete Neuausrichtung des AvD wurde durch die Jahreshauptversammlung 2016 nochmals verstärkt auf die zukünftigen Anforderungen an die individuelle Mobilität fokussiert. Mit den Wahlen zum Präsidium zeigt sich eindrucksvoll die Kontinuität der Arbeit innerhalb des Clubs. Auch ist das sehr erfreuliche Jahresergebnis 2015 Beleg für das solide Wirtschaften des AvD. Somit steht die Ampel für den Automobilclub von Deutschland auf Grün!

Der 1899 als Deutscher Automobilclub DAC gegründete AvD ist als traditionsreichster Automobilclub hierzulande Mitbegründer des Weltverbandes FIA (seit 1904) und von Anbeginn maßgeblich für Verkehrssicherheit, Tourismus und Sport engagiert. Er vertritt die Belange von 1,4 Millionen Mitgliedern und Kunden in allen Bereichen der Mobilität.

13.05.2016 - Spende für die Jugendverkehrsschule Ettlingen

Die Jugendverkehrsschule Ettlingen wird in Kürze auf dem Gelände des DRK-Hauses errichtet und soll schon ab diesem Herbst in Betrieb gehen. Rund 340.000 Euro werden der Übungsparcours und die neuen Schulungsräume im DRK-Haus kosten, die nicht nur von Kindern aus Ettlingen, sondern auch aus den südlichen Gemeinden genutzt werden können. Dafür gab es jetzt einen weiteren finanziellen Zuschuss:

Gerd Stracke übergab am 13.05.2016 stellvertretend für den AvD und BAC an Bürgermeister Thomas Fedrow einen Scheck in Höhe von 3.000 Euro. Stracke betonte, dass es dem AvD ebenso wie dem Badischen Automobilclub ein Anliegen sei, die Sicherheit der Kinder – und speziell die der Grundschüler – zu fördern. Eine stationäre Verkehrsschule, bei der die jungen Radfahrer mit den realen Situationen im Straßenverkehr vertraut gemacht werden, sollte daher unbedingt Unterstützung finden.

Ein Automobilclub ist nicht nur ein Interessensvertreter der Autofahrer; zu seinen Aufgaben gehört es auch, sich für die präventive Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu engagieren. Die Radfahrer sind dabei eine wichtige Gruppe mit zunehmender Bedeutung.

Strackes Credo: Im Straßenverkehr geht es nun einmal nur rücksichtsvoll miteinander!

 

 

 

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